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Nr. 6 August 2014

Neuestes + Fundsachen aus der Welt der Ordnung

aktuell

Anleitung zum Ordentlichsein

 

Das seit 17 Jahren sehr gefragte Buch von Edith Stork - „Logistik im Büro“ (mit mittlerweile mehr als 25.000 verkauften Exemplaren) - ist in 8. überarbeiteter und erweiterter Auflage 2014 erschienen.

Sie fragen sich, ob ein „ideales Büro“ dauerhaft möglich ist?

Das Buch gibt Ihnen bejahende Antworten und wertvolle Hilfen dazu, damit auch Sie Ihrem idealen Arbeitsplatz ein Stück näher kommen.

Tauchen Sie ein in das große ABC der ORDNUNG.

Zwei Presse-/Leserstimmen dazu:

"Dieser Leitfaden verhilft Ihnen zu einer optimalen Büroorganisation." Bundesverband Sekretariat und Büromanagement aktuell

"Ein Buch, bei dem es dem Leser kaum langweilig wird." Papeterist

„Logistik im Büro“ ist auch als eBook erhältlich.

Zur Leseprobe
 

gefragt

Achtung Plastik!

H2O aus Plastikflaschen: in Ordnung?


IMPULSIV(ES):
Wasser in Plastikflaschen hat nicht nur unterwegs Vorteile. Wie sehen Sie es, Frau Stork? Ist Wasser in Plastikflaschen in Ordnung?

Edith Stork:
Das lässt sich nicht einfach mit Ja“ oder „Nein“ beantworten. Wasser in Plastikflaschen hat natürlich Vorteile gegenüber den Glasflaschen: Das Gewicht ist sehr viel geringer als bei Glas, und eine Plastikflasche kann nicht zerbrechen. Allerdings zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass Wasser in Plastikflaschen durch die in ihnen enthaltenen ungesunden Weichmacher belastet sein kann. Das lässt nicht den Schluss zu, dass sie generell schädlich sind, wenngleich tendentiell  gemessene Schadstoffkonzentrationen in Glasflaschen geringer waren.

IMPULSIV(ES):
Gibt es denn innerhalb der Plastikangebote Unterschiede, die sich Verbraucher zunutze machen können?

Edith Stork:
Wer aus praktischen Gründen lieber eine Plastikflasche verwenden möchte, sollte darauf achten, nur Wasser aus Mehrwegflaschen zu trinken. Diese sind aufgrund der mehrmaligen Nutzung aus wesentlich festerem Kunststoff hergestellt und enthalten somit einen deutlich geringeren Anteil an Weichmachern.

IMPULISV(ES):
Was sollte man denn keinesfalls mit Plastik „unternehmen“?

Edith Stork:
Plastikflaschen sollten nicht in der Sonne aufbewahrt werden, damit sich nicht durch Wärme und UV-Strahlung gesundheitsschädliche Stoffe aus dem Plastik lösen und in das Wasser gelangen. Das Beste ist natürlich nach wie vor, Glasflaschen zu benutzen.

IMPULISV(ES):
Halten sie ein grundsätzliches Umdenken bei Verbrauchern für notwendig?

Edith Stork:
Ohne Einschränkung ja! Die meisten Kunststoffe in unserem Alltag sind nahezu unvergänglich und geben über lange Zeit viele ihrer chemischen Zusatzstoffe an die Umwelt ab. Plastik umgibt uns so selbstverständlich, z.B. als Lebensmittelverpackung, als Kinderspielzeug oder Riesenflächen von treibendem Abfall im Meer. Die Chemikalien daraus belasten unsere Gesundheit und das Ökosystem - langfristig.

Das Gespräch führte Beate Sohl

www.plastic-planet.at

 


empfohlen

Wasser: Eine Reise in die Zukunft

Terje Tvedt

ISBN – 10: 386153723X   
Verlag: Ch. Links Verlag, Berlin 1. Auflage 2013

Der Autor, ein Professor für Geographie und Politologie an der Universität Oslo, ist fasziniert vom Thema  „Wasser“  und überträgt diese Leidenschaft auf seine Leser. Das Buch enthält eine stilistische Meister-Mischung: Von reiner Bestandsaufnahme über (Reise-)Reportagen hin zu Berichten und Einblicken in weltweite Bewässerungsprojekte. Eindrucksvoll wird deutlich: Wasser bedeutet einerseits „Überleben“, andererseits „Macht“.

Zentrale Fragen rücken in den Fokus: Können wir Kriege wegen des Wassers vermeiden? Können wir das Wasser wieder mit der Natur in Einklang bringen?

Wasser als (über)lebensnotwendiges Element ist in seinen vielfältigen Aggregatzuständen überall auf der Erde an einer riesigen Zahl natürlicher und technischer Prozesse beteiligt. Darum muss immer wieder an einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource „Wasser“ erinnert werden; international vernetztes Denken und Handeln ist gefordert. Das Fazit des Autors verdeutlicht dies mit einfachen Worten: „ D a s  Wasser braucht in der Zukunft viel mehr unsere Aufmerksamkeit“.


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Erinnern wollen wir in diesem Zusammenhang an das bereits vor 20 Jahren erschienene und zeitlos wertvolle Buch von Michel Serres „Der Naturvertrag“.

 

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nachgehakt



Deutschland verbraucht den Bodensee: 3x jährlich!

50.400 Tropfen am Tag  verliert durchschnittlich pro Tag ein tropfender Wasserhahn (das sind 35 Tropfen pro Minute – klingt harmloser, ist es aber nicht!). Das versuchen die Deutschen zu vermeiden, denn sie haben den guten Ruf, „Weltmeister im Wassersparen“ zu sein. Der tägliche Haushaltswasserbedarf in Deutschland ist in den letzten Jahren in Deutschland auf weniger als 130 l pro Person zurückgegangen, das ist die gute Nachricht. Die schlechte folgt sogleich: Hierbei handelt es sich nur um einen sehr geringen Teil unseres tatsächlichen Wassergebrauchs. Der liegt um ein Vielfaches höher – bei mittlerweile ca. 4.000 l pro Person und Tag! So viel "virtuelles Wasser" ist erforderlich, um all die Waren zu produzieren, die wir täglich brauchen, vom Mikrochip bis zur Tasse Kaffee.

Um es plakativer zu formulieren: Deutschland verbraucht dreimal jährlich den Inhalt des Bodensees! Laut einer Studie der Umweltstiftung WWF hat Deutschland einen jährlichen Wasser-Fußabdruck von knapp 160 Milliarden Kubikmeter. „Umgelegt auf die Einwohnerzahl hat damit jeder Deutsche einen täglichen Wasser-Fußabdruck von 5.288 Litern, was etwa 25 Badewannenfüllungen entspricht“, sagt WWF-Experte Martin Geiger.

Das Konzept des virtuellen Wassers beruht auf der Idee, dass jedes Produkt – egal ob landwirtschaftlich oder industriell – für seine Herstellung eine bestimmte Menge Wasser benötigt. Mehr als 70 Prozent des Wassers wird weltweit für die Herstellung von Nahrungsmitteln verbraucht. Der virtuelle Wasserkonsum in den Industrieländern ist deutlich höher als in den Ländern der Dritten Welt.

Wir kennen alle die „besonderen“ Jahrestage; zum Teil wirken sie skurril, mitunter jedoch nachvollziehbar empfehlenswert wie zum Beispiel der „Weltwassertag“, der seit 1993 jedes Jahr am 22. März stattfindet. Ziel ist es, weltweit auf die Bedeutung des Wassers für die Menschheit hinzuweisen und zum verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit einer der wertvollsten Ressourcen aufzurufen.

Szenario: Wir nehmen noch den „Welttag der Feuchtgebiete“ (UNESCO) – regulär gefeiert an jedem 2. Februar eines Jahres (seit 1997) und den „Internationalen Tag der menschlichen Solidarität“ (UNO) –Aktionstag an jedem 20. Dezember eines Jahres (seit 2005) dazu, dann haben wir innerhalb eines Dritteljahres gleich drei Aktionstage, die sich sinnvoll ergänzen.

 

www.wasserfussabdruck.org



persönliches


Bienen - Termiten - Ameisen - Drohnen

 

Foto: Luise  / pixelio.de
















Beflügelt: aus der Welt der Insekten und deren Ordnung

Zum Anfang ein Zitat angeblich nicht von Albert Einstein:

„Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.“

Bienen (Hautflügler) bauen ihre Wohnungen in der freien Natur. Sie leben in großen Völkern an geschützten Plätzen wie Baumhöhlen oder an windgeschützten Stellen. Später bauen Menschen zur Gewinnung von Honig eigene Bienenstöcke. Deren kunstvolle Wabenzellen waren einst rund, dann sind sie im Bau per Druck 6-eckig geworden. Laut Mathematikern ist das die optimale Lösung, um ein größeres Raumvolumen zu erlangen. Die Nutzung der Waben ist in jedem Bienenstock nach der gleichen Ordnung organisiert.

Mein Stichwort dazu ist das Bienenvölkersterben seit den 2000er Jahren:
BRD----hatte 4393 Bienenvölker - davon starben 504 Bienenvölker
CH -----starben 100.000 Bienenvölker
USA ---sterben z Zt. 80% der Bienenvölker
.

Auslöser. Genetik/ falsches Management/ Insektizide/ Funkstrahlung/ Varroamilbe

www.greenpeace.de/Bienen oder Stichwort „Bienensterben“

Termiten (Neuflügler) sind staatenbildende Fluginsekten in warmen Regionen desgleichen wie die Fangschrecken und Schaben. Der Termitenstaat hat Millionen von Individuen, sie fressen u.a. Zellulose, sind besonders schädlich für Bibliotheken (Bücher) und Holzbauten. Sie leben in Südafrika, Südamerika und sind bis La Rochelle in Frankreich vorgedrungen.

wikipedia.org.wiki –Termitenhügel


Ameisenstaaten (Hautflügler)
sind arbeitsteilig in drei Kategorien organisiert

Arbeiter 
Weibchen
Männchen

Sie leben seit 140 Millionen Jahren auf unserem blauen Planeten.

Ausbildungsberufe von Ameisen:

Jäger 
Sammler
Züchter (Sozialparasitismus)
Sklaven
Räuber

www.waldwissen.net

Wissen Sie noch, was ein Kesselwort ist? Ein Wort mit 2 oder 3 Bedeutungen

Drohne:           männlich Biene, begattet Königinnen und stirbt hernach
Drohne:           Faulenzer, Nichtstuer sind unnützlich
Drohne:           unbemanntes zur Aufklärung dienendes Luftfahrzeug
Drohne: Droh Entwicklung des Systems kostet 430 Mio.

Wikipedia - unbemanntes Flugobjekt

Wikipedia - Drohnen der Bundeswehr


Zum Schluss: Waldemar Bonsels (1880-1952) Biene Maja, erschienen 1922,
für die Ewigkeit besungen vom tschechischen Karel Gott (*1939).

www.amazon.de/Bonsels...

 

Liebe Leserinnen und Leser,

vor die Sommerferien haben wir „wissenschaftliche“ Impulse und den „Wasserfußabdruck“ gesetzt. Vielleicht begegnen Sie einem Termitenstaat in Afrika, treten entsetzt in einen Ameisenhaufen, essen ein süßes Honigbrot von Schweizer Bienen und sehen eine forschende Drohne fliegen. Es gibt sie auch als Spielzeug!!! Und wissen jetzt, wie groß Ihr Wasserverbrauch wirklich ist, und Sie mehr Wasser verbrauchen, als Sie denken.

In diesem Sinne ist die Welt in Ordnung oder auch nicht, Sie wissen, jede Medaille hat zwei Seiten.

Ihre
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Redaktion: Beate Sohl, Presse und PR
Gestaltung und Umsetzung: eckpunkte Kommunikationsberatung (
www.eckpunkte.com)